Hochzeitsstreiche

Carmen | Brauchtum | Montag, 27 Juli 2009

Vorweg ein wichtiger Hinweis:
 
Hochzeitsstreiche sollen Spaß machen und die Brautleute überraschen. Dabei dürfen die Folgen den Betroffenen durchaus ein wenig lästig sein. Aber Alles hat seine Grenzen! Dort wo Andere über Gebühr gestört werden, wo Kosten entstehen, Dinge kaputt gehen oder gar die Gesundheit gefährdet wird, ist die Grenze des guten Geschmacks überschritten.
Der Sinn von Hochzeitsstreichen ist NICHT, eine unvergeßliche zweisame Hochzeitsnacht zu verhindern! Böse oder bös-verstandene Hochzeitsstreiche haben schon oft ihr Ende vor Gericht gefunden. Freundschaften gingen dadurch auf immer auseinander.

 

  • Der Wohnungsschlüssel:
  • Grundlage für alle Streiche ist, daß man sich Zugang zur Wohnung des Brautpaars verschaffen muß. Das sollte bereits Wochen oder Tage vor dem großen Ereignis geplant werden, denn am Tage der Hochzeit rechnet
    das Paar am ehesten damit.

    Nach getaner Arbeit (der Vorbereitung der Streiche in der Wohnung) kann der einzige für das Brautpaar
    verfügbare Schlüssel vor der Wohnungstür zum Beispiel tief in einem Eimer mit Buddelkastensand versteckt
    sein.

    Eine andere Möglichkeit ist es, den Schlüssel in eine gefüllte Flasche (vielleicht sogar in hochprozentigen
    Alkohol) zu werfen und diese zu verkorken. Das Brautpaar hat normalerweise keinen Korkenzieher dabei
    - und wohin mit der Flüssigkeit?

     

  • Kein Weg führt hinein:
  • Schwierigkeiten, die Wohnung zu betreten, hat das Brautpaar, wenn man Papp- (oder Plastikbecher) mit
    Wasser füllt und diese dicht an dicht im Flur der Wohnung verteilt – möglichst so, daß kein Fuss in die
    Zwischenräume paßt. Aber bitte den Öffnungsbereich der Tür nicht verstellen, da sonst schwungvoll die
    Becher durch die Gegend fliegen.

     

  • Nichts mehr an seinem Platz:
  • Möbelstücke werden umgestellt, Dinge von ihrem gewohnten Ort an einen anderen Platz gebracht. Was macht
    denn die Zahncreme im Kühlschrank? Beim Transport sollte aber größte Vorsicht angesagt sein, denn es soll
    nichts zu Bruch gehen. Möbelstücke müssen erst auf ihre Stabilität geprüft werden – eine schiefe Schrankwand kann eine Freundschaft in Frage stellen. Auch sollten die Orte so gewählt werden, daß alle Gegenstände auch wiedergefunden werden können und noch brauchbar sind.

     

  • Der Gummibaum in der Kloschüssel:
  • Die Toilette wird für einige Zeit gesperrt, indem man einen Gummibaum oder eine andere Pflanze in die
    Kloschüssel pflanzt. Um dauerhafte Schäden zu vermeiden, sollte aber der Abfluß (oder am besten die ganze
    Schüssel) durch eine Plastikplane gesichert werden. Denn Sand oder anderes Füllmaterial kann leicht zu einer
    Verstopfung der Rohre führen.

    Diese Aktion eignet sich gut, dem Paar eine schöne Pflanze zu schenken. Wer keine Ahnung von Pflanzen hat,
    sollte auch nicht eine in der Wohnung vorhandene Pflanze auf diese Weise umtopfen, denn manches Gewächs
    nimmt einen Standortwechsel sehr übel.

     

  • Das verschlossene Schlafzimmer:
  • Welch eine Überraschung, wenn das Brautpaar die Schlafzimmertür verschlossen vorfindet. An der Tür klebt
    dann ein Zettel, wo nach dem Schlüssel zu suchen ist. Dort gibt es dann den nächsten Hinweis, usw. bis
    schließlich der Schlüssel eingefroren in einer Wasserschale im Kühlschrank gefunden wird. Bitte diese
    Aktion aber auf die Wohnung beschränken.

     

  • Alles voller Luftballons:
  • Das Schlafzimmer (oder der Flur oder das Badezimmer) werden vollgestopft mit hundert bunten
    Luftballons – natürlich alle aufgeblasen. Zur Vorbereitung sollte man entweder eine Luftballonpumpe
    oder aber viele Helfer haben.

     

JA Ich WILL! oder Nein, doch lieber nicht…

Matthias | Feuilleton | Mittwoch, 01 Oktober 2008

So kann man seine Braut und die Hochzeitsgäste richtig schocken:

In Italien hat ein 38-Jähriger nach 11 Jahren des Zusammenlebens vor dem Altar nun doch NEIN gesagt! Und schockte damit seine über 180 Hochzeitsgäste und vor allem seine Braut. Seine Braut habe ihm in letzter Zeit zu viele Probleme bereitet und vor Gott könne er nicht lügen.

Nun hofft die Braut, dass dies nicht das Ende ihrer langjährigen Beziehung ist…

Große und kleine Hochzeiten

Fiona | Brauchtum | Dienstag, 18 Juli 2006

Haben Sie am Wochenende zufällig die Sondersendung übers Heiraten im Fernsehen gesehen? Wenn nein, haben Sie wirklich etwas verpasst. Es ging um verschiedene Arten zu heiraten. Das eine Brautpaar feierte ganz groß. Die ganze Sippschaft sollte mitfeiern. Von der engen Familie, über Freunde und Bekannte bis hin zur Cousine 3. Grades der Schwiegermutter sollte alles dabei sein.

Im ganz großen Rahmen … eigentlich war’s ja eher ein Schlosshotel, in dem sich die Bräute fast schon auf die Füße traten, weil’s dort eben so traumhaft ist. (weiterlesen…)

Hochzeitsfeste und andere Katastophen

Fiona | Allerlei | Samstag, 08 Juli 2006

Köstlich: Kollegin Barbara schreibt hier über die Schwierigkeiten, eine perfekte Tischordnung aufzubauen. Und über völlig ungeeignete Gesellschaftsspiele. Und über Bräute, die wie “Pellwürste mit Sahnebällchen” aussehen (wahrscheinlich kennt Barbara unsere tollen Brautkleider noch nicht). Und über Hochzeitszeitungen und andere Peinlichkeiten, die scheinbar auf fast jeder Hochzeitsfeier zu finden sind …

Sie (Barbara) hat sich davon trotzdem nicht schrecken lassen … und ist inzwischen nicht nur glücklich verheiratet, sondern auch Mama einer süßen Tochter geworden. Herzlichen Glückwunsch.

Der Brautschuh – alte Bräuche, gute Sitten und praktische Tipps

Fiona | Brautmode | Dienstag, 02 August 2005

Ein bewegender Schritt in das Leben zu zweit steht Ihnen bevor. Da will die Wahl des richtigen Brautschuhs wohl überlegt sein. Bequem muss er sein. Zum Brautkleid passen und zu Ihrem persönlichen Stil. Damit sich die Investition auch lohnt, sollte er praktischerweise auch gut zu färben sein. Mit dieser Möglichkeit im Hintergrund, fällt die Auswahl schon weitaus leichter. Zumal Sie besser beim Kauf nicht mit großzügigen Sponsoren rechnen sollten. Denn genau davor warnt der Volksmund seit ehedem: “Schenke der Braut bloß keine Schuhe, sonst läuft sie auf und davon.”

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