Zitate zur Hochzeit

Carmen | Brauchtum | Montag, 17 August 2009

Passende und auch weniger passende Zitate bekannter und nicht so bekannter Berühmtheiten zum Thema Hochzeit, Ehe und Beziehung:

  • Das Gefühl braucht Opposition. Wenn man schon aus Liebe heiratet, sollten wenigstens die Eltern dagegen sein.
    Hermann Bahr
  • Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich das Herz zum Herzen findet.
    Friedrich Schiller, Das Lied von der Glocke
  • Es gibt nur einen Weg, eine glückliche Ehe zu führen und sobald ich erfahre, welcher dies ist, werde ich erneut heiraten.
    Clint Eastwood
  • In der Ehe pflegt gewöhnlich immer einer der Dumme zu sein. Nur wenn zwei Dumme heiraten - das kann mitunter gut gehn.
    Kurt Tucholsky
  • Menschen heiraten immer wieder. Das ist der Sieg der Hoffnung über die Erfahrung.
    Helen Fisher, “DER SPIEGEL”
  • Verliebt ist jeder einmal. Aber heiraten? Ich habe immer dieses übermächtige Verlangen, allein zu sein.
    Greta Garbo
  • Wenn du einmal heiraten solltest, so nimm nicht den Dichter, sondern den Verleger.
    August Strindberg, an seine Tochter
  • Die Liebe, welch lieblicher Dunst! Doch in der Ehe, da steckt die Kunst!
    Theodor Storm
  • Da die Frauen nicht mehr treu sein wollen, braucht man sie gar nicht erst zu heiraten.
    Sylvester Stallone
  • Es ist angenehm, der Liebhaber einer verheirateten Frau zu sein, weil sie abends nach Hause gehen muss.
    André Roussin
  • Heirate – und du wirst es bereuen, heirate nicht – und du wirst es auch bereuen.
    Sören Kierkegaard
  • Heirate doch einen Archäologen! Je älter du wirst, um so interessanter findet er dich!
    Agatha Christie
  • Die Ehe funktioniert am besten, wenn beide Partner ein bißchen unverheiratet bleiben.
    Claudia Cardinale
  • Die Ehe ist der Versuch, zu zweit mit Problemen fertig zu werden, die man alleine nie gehabt hätte.
    Woody Allen
  • Falsche Liebe fürchtet die Ehe, echte sucht sie.
    Peter Rosegger
  •  Heiraten und Nähnadeln müssen die Frauenzimmer einfädeln.
    August von Kotzebue
  • Iss den Fisch, während er frisch ist und verheirate deine Tochter, solange sie jung ist.
    aus Dänemark
  •  Beziehungen, die uns Halt geben können, wurzeln in der Freiheit, einander loslassen zu können.
    Ernst Ferstl
  • Eine Liaison gleicht meistens durch Länge aus, was ihr an Tiefe fehlt.
    Marcello Mastroianni
  • Nicht wenige Beziehungen beginnen bei Wein und Gesang und enden bei Milch und Gebrüll.
    unbekannter Autor

Hochzeitsstreiche

Carmen | Brauchtum | Montag, 27 Juli 2009

Vorweg ein wichtiger Hinweis:
 
Hochzeitsstreiche sollen Spaß machen und die Brautleute überraschen. Dabei dürfen die Folgen den Betroffenen durchaus ein wenig lästig sein. Aber Alles hat seine Grenzen! Dort wo Andere über Gebühr gestört werden, wo Kosten entstehen, Dinge kaputt gehen oder gar die Gesundheit gefährdet wird, ist die Grenze des guten Geschmacks überschritten.
Der Sinn von Hochzeitsstreichen ist NICHT, eine unvergeßliche zweisame Hochzeitsnacht zu verhindern! Böse oder bös-verstandene Hochzeitsstreiche haben schon oft ihr Ende vor Gericht gefunden. Freundschaften gingen dadurch auf immer auseinander.

 

  • Der Wohnungsschlüssel:
  • Grundlage für alle Streiche ist, daß man sich Zugang zur Wohnung des Brautpaars verschaffen muß. Das sollte bereits Wochen oder Tage vor dem großen Ereignis geplant werden, denn am Tage der Hochzeit rechnet
    das Paar am ehesten damit.

    Nach getaner Arbeit (der Vorbereitung der Streiche in der Wohnung) kann der einzige für das Brautpaar
    verfügbare Schlüssel vor der Wohnungstür zum Beispiel tief in einem Eimer mit Buddelkastensand versteckt
    sein.

    Eine andere Möglichkeit ist es, den Schlüssel in eine gefüllte Flasche (vielleicht sogar in hochprozentigen
    Alkohol) zu werfen und diese zu verkorken. Das Brautpaar hat normalerweise keinen Korkenzieher dabei
    - und wohin mit der Flüssigkeit?

     

  • Kein Weg führt hinein:
  • Schwierigkeiten, die Wohnung zu betreten, hat das Brautpaar, wenn man Papp- (oder Plastikbecher) mit
    Wasser füllt und diese dicht an dicht im Flur der Wohnung verteilt – möglichst so, daß kein Fuss in die
    Zwischenräume paßt. Aber bitte den Öffnungsbereich der Tür nicht verstellen, da sonst schwungvoll die
    Becher durch die Gegend fliegen.

     

  • Nichts mehr an seinem Platz:
  • Möbelstücke werden umgestellt, Dinge von ihrem gewohnten Ort an einen anderen Platz gebracht. Was macht
    denn die Zahncreme im Kühlschrank? Beim Transport sollte aber größte Vorsicht angesagt sein, denn es soll
    nichts zu Bruch gehen. Möbelstücke müssen erst auf ihre Stabilität geprüft werden – eine schiefe Schrankwand kann eine Freundschaft in Frage stellen. Auch sollten die Orte so gewählt werden, daß alle Gegenstände auch wiedergefunden werden können und noch brauchbar sind.

     

  • Der Gummibaum in der Kloschüssel:
  • Die Toilette wird für einige Zeit gesperrt, indem man einen Gummibaum oder eine andere Pflanze in die
    Kloschüssel pflanzt. Um dauerhafte Schäden zu vermeiden, sollte aber der Abfluß (oder am besten die ganze
    Schüssel) durch eine Plastikplane gesichert werden. Denn Sand oder anderes Füllmaterial kann leicht zu einer
    Verstopfung der Rohre führen.

    Diese Aktion eignet sich gut, dem Paar eine schöne Pflanze zu schenken. Wer keine Ahnung von Pflanzen hat,
    sollte auch nicht eine in der Wohnung vorhandene Pflanze auf diese Weise umtopfen, denn manches Gewächs
    nimmt einen Standortwechsel sehr übel.

     

  • Das verschlossene Schlafzimmer:
  • Welch eine Überraschung, wenn das Brautpaar die Schlafzimmertür verschlossen vorfindet. An der Tür klebt
    dann ein Zettel, wo nach dem Schlüssel zu suchen ist. Dort gibt es dann den nächsten Hinweis, usw. bis
    schließlich der Schlüssel eingefroren in einer Wasserschale im Kühlschrank gefunden wird. Bitte diese
    Aktion aber auf die Wohnung beschränken.

     

  • Alles voller Luftballons:
  • Das Schlafzimmer (oder der Flur oder das Badezimmer) werden vollgestopft mit hundert bunten
    Luftballons – natürlich alle aufgeblasen. Zur Vorbereitung sollte man entweder eine Luftballonpumpe
    oder aber viele Helfer haben.

     

Liebe über den Tod

Carmen | Feuilleton | Mittwoch, 08 Juli 2009

Ein französischer Kunstmaler heiratete seine Lebensgefährtin. An sich nichts ungewöhnliches, allerdings fand die Hochzeit posthum statt. Er habe seiner Martine die Ehe versprochen und er halte sich daran, sagte Jean-Louis Ronzier (68). An der Feier nahmen fast 50 Gäste teil.

In Frankreich sind posthume Trauungen möglich, allerdings bedarf es dazu eines Dekrets des Staatspräsidenten samt Unterschrift von Regierungschef und Justizminister.

Checkliste zur Hochzeit – Ihr Fahrplan zum Traualtar

Carmen | Brauchtum, Brautmode | Freitag, 10 April 2009

Eine Hochzeit braucht viel Vorbereitung. Daher muß alles gründlich im voraus geplant werden.

Dieser Zeitplan soll Ihnen dabei ein wenig Anleitung sein.  Wir haben uns bemüht, diese Check-Liste so vollständig wie möglich abzufassen. Drucken Sie sie einfach aus und benutzen Sie sie als Ihren persönlichen Fahrplan. Und sollten Sie der Meinung sein, daß etwas fehlt oder haben Sie Anregungen, dann hoffen wir auf Ihre Ideen und Erfahrungen.

noch 10-8 Monate

  • Bestimmen Sie den Termin. Reden Sie dazu mit Freunden und Verwandten – aber Vorsicht! Allen kann man es fast nie recht machen. Treffen Sie eine Entscheidung (allgemeine Feiertage und Urlaubszeit beachten). Meistens paßt der Termin dann doch.
  • Legen Sie den Rahmen der Hochzeitsfeier fest – klein oder ganz groß, “nur” standesamtlich oder auch kirchlich.
  • Schauen und hören Sie sich nach einem geeigneten Standesamt um. Führen Sie Gespräche – u.U. auch mit Ihrer Kirchengemeinde. Welche Formalitäten müssen erledigt werden, welche Dokumente werden benötigt?
  • Über die Trauzeugen sollten Sie sich frühzeitig Gedanken machen! Am Besten noch bevor Sie Ihre Pläne bekanntgeben. Nichts ist schlimmer als Hoffnungen, die nicht erfüllt werden. Denken Sie auch an evtl. Brautjungfern und Blumenkinder.
  • Stellen Sie einen allgemeinen Kostenplan auf, so ersparen Sie sich Überraschungen.
  • Führen Sie ein Gespräch mit Ihren Eltern / Schwiegereltern. Denn auch diese haben – auch aus traditionellen Gründen – ihre Gedanken zum Ablauf – und zur Finanzierung einzelner Teile der Hochzeit. Mit Fingerspitzengefühl kann man Enttäuschungen vermeiden.
  • Wir haben was vergessen? Hier eintragen:____________________________________

noch 7-6 Monate
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JA Ich WILL! oder Nein, doch lieber nicht…

Matthias | Feuilleton | Mittwoch, 01 Oktober 2008

So kann man seine Braut und die Hochzeitsgäste richtig schocken:

In Italien hat ein 38-Jähriger nach 11 Jahren des Zusammenlebens vor dem Altar nun doch NEIN gesagt! Und schockte damit seine über 180 Hochzeitsgäste und vor allem seine Braut. Seine Braut habe ihm in letzter Zeit zu viele Probleme bereitet und vor Gott könne er nicht lügen.

Nun hofft die Braut, dass dies nicht das Ende ihrer langjährigen Beziehung ist…

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