Hochzeitsbräuche – rund um die Trauung (Teil 2)

Matthias | Brauchtum | Freitag, 26 Juni 2009

Hochzeitskerze:
Ebenso ein alter Brauch ist es, während der Trauung eine spezielle Kerze auf dem Altar zu entzünden und ein Kerzengedicht zu verlesen.
Auf den Kerzen sollten die Vornamen des Brautpaares und der Tag ihrer Trauung stehen, die Hochzeitskerzen werden dann immer am Hochzeitstag entzündet und erinnern so über Jahre immer wieder an den schönsten Tag.
Und da keine Kerze ewig hält, gibt es für die Silberne und Goldene Hochzeit spezielle Hochzeitskerzen.
 
Hochzeitskerzen bekommen Sie bei uns hier.
 
Hier haben wir drei verschiedene Kerzengedichte:

Die Hochzeitskerze spricht
 
Ich habe es gesehen,
meine kleine Flamme war dabei
als ihr die Hände ineinander gelegt
und euer Herz verschenkt habt.
 
Ich werde es sehen,
meine kleine Flamme ist dabei,
wenn ihr die Hände ineinander legt
und euer Herz verschenkt.
 
Ich bin mehr als bloss eine Kerze,
ich bin ein stummer Zeuge
im Hause eurer Liebe
und wohne weiterhin bei euch.
 
An Tagen, da die Sonne scheint,
braucht ihr mich nicht anzuzünden.
Aber wenn ihr vor Freude ausser euch seid,
oder ein anderer schöner Stern
am Horizont eures Lebens erscheint,
dann zündet mich an.
 
Zündet mich an, wenn es dunkel wird,
wenn in eurer Liebe Sturm einbricht,
wenn der erste Streit da ist,
wenn ihr lautlos unter etwas leidet,
dann zündet mich an.
 
Zündet mich an,
wenn der erste Schritt getan werden muss,
und ihr wisst nicht wie,
wenn eine Aussprache notwendig ist,
aber ihr findet keine Worte,
wenn ihr euch umarmen moechtet,
aber die Haende sind wie gelähmt,
dann zündet mich an.
 
Mein kleines Licht ist für euch
Ein deutliches Zeichen.
Es spricht seine eigene Sprache,
die jeder versteht.
 
Ich bin eure Hochzeitskerze.
Ich hab euch beide gern.
Lasst mich brennen, solange es nötig ist,
bis ihr mich Wange an Wange ausblasen könnt.
Dann sage ich dankbar: Bis zum nächsten Mal.
 


Die Hochzeitskerze spricht
 
Ich habe es gesehen.
Meine kleine Flamme war dabei, als Ihr die Haende ineinander gelegt und Euer Herz verschenkt habt.
Ich bin mehr als bloss eine Kerze, mehr als bloss ein Geschenk.
Mein Licht soll dabei sein bei Eurer Ehe.
Ich bin ein stiller Zeuge im Hause Eurer Liebe und wache stets ueber Euch.
 
An Tagen, da die Sonne scheint, brauche ich nicht zu brennen.
Aber wenn Ihr vor Freude ausser Euch seid oder ein schoener Stern am Horizont Eures Lebens erscheint, dann zuendet mich an.
 
Zuendet mich an, wenn es dunkel wir, wenn in Eurem Leben Sturm einbricht, wenn Streit da ist, wenn Ihr lautlos unter etwas leidet, dann zuendet mich an.
 
Zuendet mich an, wenn der erste Schritt zu tun ist und Ihr wisst nicht wie, wenn Ihr die Aussprache sucht, aber keine Worte findet, wenn Ihr Euch umarmen moechtet, aber Eure Arme sind wie gelaehmt, dann zuendet mich an.
 
Mein kleines Licht ist fuer Euch ein deutliches Zeichen, hell und klar. Es spricht seine eigene Sprache, eine leichte Sprache, die der andere gleich versteht.
 
Ich bin Eure Hochzeitskerze. Ich habe Euch beide gern.
Lasst mich brennen, wann und wie lange es ein muss, bis Ihr beide dann gemeinsam, Wange an Wange, mein Licht ausblasen koennt.
 
Dann sage ich dankbar: bis zum naechsten mal!
 


Ich wende mich an das Brautpaar heute,
an die zwei verliebten Leute,
und will einen Rat Euch geben,
wie das nun einmal so ist im Leben.
 
Habt Ihr im Leben einmal Streit,
so haltet diese zwei Kerzen bereit,
denn sie können Euch wieder die Liebe geben,
wie das nun einmal so ist im Leben.
 
Wer von Euch einen Streit entfacht,
den anderen einmal traurig macht,
der zünd die erste Kerze an,
denn sie sagt verzeih und warte dann.
 
Die Flamme soll brennen wie ein Fanal,
soll rufen ‘Ich liebe Dich, verdammt noch mal’,
und ob Du Frau bist oder Mann,
geh hin und zünd’ die andere an.
 
Und wenn dann beide Kerzen brennen,
die Trauer- sich ändern in Freudentränen,
seit Ihr der Liebe wiedergegeben,
wie das nun einmal so ist im Leben.
 
Ich wünsche Euch Ihr braucht nie die Kerzen verwenden,
und möge nie Eure Liebe enden,
darauf will ich mein Glas erheben,
wie das nun einmal so ist im Leben.

Liechtensteiner Fürsten-Paar feiert Rubinhochzeit

Matthias | Feuilleton | Sonntag, 05 August 2007

In Liechtenstein feiert das fürstliche Ehepaar Hans-Adam der Zweite und Marie ihren 40. Hochzeitstag und damit ihre Rubinhochzeit. Die beiden sind mittlerweile Eltern von einer Tochter und drei Söhnen.

Wenn Sie wissen wollen, wann Sie Ihre Rubinhochzeit oder andere wichtige Hochzeitstage feiern, dann finden Sie hier den perfekten Planer dazu.

Hochzeitsjubiläen

Matthias | Brauchtum | Donnerstag, 19 Mai 2005

Hätten Sie gewusst, dass nach fünf Jahren Ehe Hölzerne Hochzeit gefeiert wird? Keine Angst, die Partner sind in dieser Zeit nicht stumm wie Bäume geworden und haben sich außer (Wind-)Geheul nichts mehr zu sagen. Vielmehr wird der fünfte Hochzeitstag als “Hölzerne Hochzeit” gefeiert – die Beziehung ist mittlerweile so beständig wie Holz.

Anders sieht das am Tag der eigentlichen Trauungszeremonie aus: Dieses Datum nennt man “Grüne Hochzeit” – die Frischvermählten sind in ihrer neuen Eherolle eben noch grün hinter den Ohren. Zwölf Monate später steht die “Baumwollhochzeit” an. Das dritte Ehejahr wird mit der “Ledernen Hochzeit” begrüßt – hoffentlich ist es nur keine Krach-Lederne! (weiterlesen…)

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