Trausprüche

Matthias | Brauchtum | Mittwoch, 29 Juli 2009

Nachfolgend finden Sie einige Trausprüche als kleine Anregung:

  • Du tust mir kund den Weg zum Leben: Vor dir ist Freude die Fülle und Wonne zu deiner Rechten ewiglich.
    Psalm 16,11
  • Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten.
    Psalm 32,8
  • Ich will Dir danken, HERR, unter den Völkern, ich will Dir lobsingen unter den Leuten, denn deine Gnade reicht so weit der Himmel ist und Deine Treue so weit die Wolken gehen.
    Psalm 57,10-11
  • Barmherzig und gnädig ist der HERR, geduldig und von großer Güte.
    Psalm 103,8
  • Es sollen dir danken, HERR, alle deine Werke und deine Heiligen dich loben.
    Psalm 145,10
  • Und ich will ihnen einerlei Sinn und einerlei Wandel geben, dass sie mich fürchten ihr Leben lang, auf dass es ihnen wohl ergehe und ihren Kindern nach ihnen.
    Jeremia 32,39
  • Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit; so wird euch das alles zufallen.
    Matthäus 6,33
  • Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist.
    Römer 5,5b
  • Niemand hat Gott je gesehen. Wenn wir uns untereinander lieben, so bleibt Gott in uns, und Gottes Liebe bleibt in uns vollkommen.
    1 Johannes 4,12
  • Wo du hingehst, da will ich auch hingehen; wo du bleibst, da bleibe ich auch. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott.
    Rut 1,16
  • Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben.
    Micha 6,8a
  • Liebe deckt alle Übertretungen zu.
    Sprüche 10,12b
  • Wenn ich mit Menschen- und mit Engelszungen redete und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz und eine klingende Schelle.
    1 Korinther 13,1
  • Liebe verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbitten, sie rechnet das Böse nicht zu.
    1 Korinther 13,5
  • Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.
    1 Korinther 13,13
  • Ertragt einander in Liebe und seid darauf bedacht, zu wahren die Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens.
    Epheser 4,2b-3

Hochzeitsstreiche

Carmen | Brauchtum | Montag, 27 Juli 2009

Vorweg ein wichtiger Hinweis:
 
Hochzeitsstreiche sollen Spaß machen und die Brautleute überraschen. Dabei dürfen die Folgen den Betroffenen durchaus ein wenig lästig sein. Aber Alles hat seine Grenzen! Dort wo Andere über Gebühr gestört werden, wo Kosten entstehen, Dinge kaputt gehen oder gar die Gesundheit gefährdet wird, ist die Grenze des guten Geschmacks überschritten.
Der Sinn von Hochzeitsstreichen ist NICHT, eine unvergeßliche zweisame Hochzeitsnacht zu verhindern! Böse oder bös-verstandene Hochzeitsstreiche haben schon oft ihr Ende vor Gericht gefunden. Freundschaften gingen dadurch auf immer auseinander.

 

  • Der Wohnungsschlüssel:
  • Grundlage für alle Streiche ist, daß man sich Zugang zur Wohnung des Brautpaars verschaffen muß. Das sollte bereits Wochen oder Tage vor dem großen Ereignis geplant werden, denn am Tage der Hochzeit rechnet
    das Paar am ehesten damit.

    Nach getaner Arbeit (der Vorbereitung der Streiche in der Wohnung) kann der einzige für das Brautpaar
    verfügbare Schlüssel vor der Wohnungstür zum Beispiel tief in einem Eimer mit Buddelkastensand versteckt
    sein.

    Eine andere Möglichkeit ist es, den Schlüssel in eine gefüllte Flasche (vielleicht sogar in hochprozentigen
    Alkohol) zu werfen und diese zu verkorken. Das Brautpaar hat normalerweise keinen Korkenzieher dabei
    - und wohin mit der Flüssigkeit?

     

  • Kein Weg führt hinein:
  • Schwierigkeiten, die Wohnung zu betreten, hat das Brautpaar, wenn man Papp- (oder Plastikbecher) mit
    Wasser füllt und diese dicht an dicht im Flur der Wohnung verteilt – möglichst so, daß kein Fuss in die
    Zwischenräume paßt. Aber bitte den Öffnungsbereich der Tür nicht verstellen, da sonst schwungvoll die
    Becher durch die Gegend fliegen.

     

  • Nichts mehr an seinem Platz:
  • Möbelstücke werden umgestellt, Dinge von ihrem gewohnten Ort an einen anderen Platz gebracht. Was macht
    denn die Zahncreme im Kühlschrank? Beim Transport sollte aber größte Vorsicht angesagt sein, denn es soll
    nichts zu Bruch gehen. Möbelstücke müssen erst auf ihre Stabilität geprüft werden – eine schiefe Schrankwand kann eine Freundschaft in Frage stellen. Auch sollten die Orte so gewählt werden, daß alle Gegenstände auch wiedergefunden werden können und noch brauchbar sind.

     

  • Der Gummibaum in der Kloschüssel:
  • Die Toilette wird für einige Zeit gesperrt, indem man einen Gummibaum oder eine andere Pflanze in die
    Kloschüssel pflanzt. Um dauerhafte Schäden zu vermeiden, sollte aber der Abfluß (oder am besten die ganze
    Schüssel) durch eine Plastikplane gesichert werden. Denn Sand oder anderes Füllmaterial kann leicht zu einer
    Verstopfung der Rohre führen.

    Diese Aktion eignet sich gut, dem Paar eine schöne Pflanze zu schenken. Wer keine Ahnung von Pflanzen hat,
    sollte auch nicht eine in der Wohnung vorhandene Pflanze auf diese Weise umtopfen, denn manches Gewächs
    nimmt einen Standortwechsel sehr übel.

     

  • Das verschlossene Schlafzimmer:
  • Welch eine Überraschung, wenn das Brautpaar die Schlafzimmertür verschlossen vorfindet. An der Tür klebt
    dann ein Zettel, wo nach dem Schlüssel zu suchen ist. Dort gibt es dann den nächsten Hinweis, usw. bis
    schließlich der Schlüssel eingefroren in einer Wasserschale im Kühlschrank gefunden wird. Bitte diese
    Aktion aber auf die Wohnung beschränken.

     

  • Alles voller Luftballons:
  • Das Schlafzimmer (oder der Flur oder das Badezimmer) werden vollgestopft mit hundert bunten
    Luftballons – natürlich alle aufgeblasen. Zur Vorbereitung sollte man entweder eine Luftballonpumpe
    oder aber viele Helfer haben.

     

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Carmen | Brautmode | Samstag, 18 Juli 2009

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Hochzeitsbräuche – auf der Hochzeitsfeier

Carmen | Brauchtum | Dienstag, 14 Juli 2009

Hochzeitstorte:
Das Anschneiden der Hochzeitstorte ist eine der ältesten Traditionen rund um die Hochzeit. Man geht davon aus, daß die heutige Hochzeitstorte direkt von einer Art Kuchen abstammt, der bei den Römern einen wichtigen Bestandteil der Hochzeitszeremonie bildete. Confarreatio hieß die Trauzeremonie, wörtlich übersetzt: gemeinsames Kuchenessen.
In England begann man schon vor vielen Jahrhunderten, für jede Hochzeit viele Torten zu backen. Die Torten wurden gestapelt, so daß sich ein hoher Turm bildete. Das Brautpaar mußte nun versuchen, sich über diesen Turm hinweg zu küssen. Wichtig war dabei, dass sie den Kuchenstapel nicht umstiessen – das wäre dem Kindersegen abträglich gewesen.

Holzstammsägen:
Ein Symbol, wie Paare im Eheleben Hindernisse bewältigen können, ist das Zersägen eines Baumstammes. Unter dem Motto “Gemeinsam sind wir stark” müssen die Brautleute entweder nach dem Standesamt oder nach der kirchlichen Trauung mit vereinten Kräften einen dicken Baumstamm zersägen. Die Freunde feuern zur Teamarbeit an.

Tanz unterm Schleier:
Die Trauzeugen oder andere Gäste halten auf der Tanzfläche den Schleier über das tanzende Brautpaar. Nun hat jeder gegen einen kleinen (oder großen) Obulus die Gelegenheit ebenfalls mit der Braut zu tanzen. Wer also Geld in den Schleier wirft, darf den augenblicklichen Tanzpartner abklatschen.

Die entführte Braut:
Freunde der Braut entführen diese in einem Augenblick an dem der Bräutigam unaufmerksam ist. Nun beginnt eine Tour durch die Gaststätten der Umgebung. Auf jeder Station nehmen die Entführer und die Braut ein Getränk zu sich. Sie hinterlassen beim Wirt ihre Anschrift (für alle Fälle) und ziehen dann zur nächsten Gaststätte. Sobald der Bräutigam die Entführung entdeckt, nimmt er die Verfolgung auf. Er muß überall die entstandenen Zechen begleichen. Wenn der Bräutigam die Entführungs-Gruppe in einer Gaststätte einholt, ist der Spaß zuende.
(Bitte die finanziellen Möglichkeiten des Paares nicht über Gebühr strapazieren!)

Brautschleier zerreißen:
Wenn das Brautpaar sich auch um Mitternacht noch auf der Hochzeitsfeier befindet, dann ist der Brautschleier für die unverheiratete Gemeinde zum Zerreißen freigegeben. Die Größe des jeweils ergatterten Stücks macht eine Aussage über die eigenen Heirats-Chancen. Das Brautpaar kann sich dieser Sitte entziehen, indem es sich rechtzeitig in die Hochzeitsnacht begibt.
Der Schleier wird in einer Zeremonie der Braut abgenommen und beide erhalten die Utensilien der Ehe:
Tüllhäubchen und Zipfelmütze
Dabei wird ein Gedicht verlesen, welches dem Set beiliegt.

Vaters Hochzeitsrede:
Dem Vater der Braut wird die ehrenvolle Aufgabe zuteil, am Hochzeitstag eine Rede auf das Brautpaar zu halten. Sicherlich lässt er es sich nicht nehmen, ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern.
Generell gilt: Die Rede soll nur fünf bis sieben Minuten dauern.
Ob er Brautpaar und Gäste mit witzigen Anekdoten unterhält oder die Rede mit kleinen Pannen aus der Vergangenheit ausschmückt, bleibt ganz dem Stil Ihres Vaters überlassen. Auf keinen Fall sollte er aber vergessen, den Schwiegersohn in der Familie willkommen zu heißen!

Strumpfband versteigern:
Dieses Ereignis wird von der Braut und dem Bräutigam gemeinsam angekündigt. Der Zeremonienmeister oder ein guter Freund des Brautpaares leitet die Versteigerung, geht mit einem Hut herum und sammelt das gebotene Geld von den Gästen ein. Geboten wird amerikanisch, d.h. jeder Bieter muss die Differenz vom alten zum neuen Gebot bezahlen, auch wenn er dann überboten wird. Der “Ertrag” der Versteigerung wird dann dem Brautpaar für die Haushaltskasse überreicht. Strumpfbänder dazu bekommen Sie hier.

Fotoblog

Carmen | Brautmode | Sonntag, 12 Juli 2009

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